Hohenfurth, oder auf tschechisch Vyšší Brod, ist eine Stadt im Süden der Region Südböhmen, in den Ausläufern des Böhmerwaldes. Hohenfurth wurde 1250 von dem Geschlecht der Witigonen gegründet um die Handelswege von Tschechien nach Österreich zu bewachen. Doch vor allem für sein Kloster, das 1259 gegründet, 1422 durch die Husiten zerstört und schließlich 1520 wieder neu aufgebaut wurde, ist Hohenfurth auch über die Staatsgrenzen bekannt.

Im Laufe der Vorbereitungen für die Landesausstellung 2013 wurden einige stillgelegte Trakte des Klosters wieder reaktiviert und zu Ausstellungsräumen umfunktioniert, in denen unter anderem das legendäre Zawischkreuz, das den Kroninsignien des Königreichs Böhmen gleichgestellt wird, gezeigt wird. Neben diesen Ausstellungsräumen soll den Besuchern im klostereigenen Kräutergarten auch das botanische Wissen der Mönche näher gebracht werden.